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Parkett - klebend vs. schwimmend verlegt

Aktualisiert: 26. März 2023

Parkett ist eine der beliebtesten Bodenbeläge und wird oft wegen seiner natürlichen Schönheit und Langlebigkeit bevorzugt. Es gibt jedoch verschiedene Arten der Verlegung, wie schwimmend oder klebend, und es ist wichtig zu wissen, was der Unterschied ist und welche Vor- und Nachteile diese Methoden haben. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie alles Wissenswerte über die beiden Arten der Verlegung.


Klebende Verlegung von Parkett

Die klebende Verlegung von Parkett ist eine traditionellere Methode, bei der das Parkett direkt auf den Untergrund geklebt wird. Vor der Verlegung muss der Untergrund professionell vorbereitet werden, um eine optimale Haftung zu gewährleisten. Dazu gehört beispielsweise bei einem Neuestrich: Feuchtigkeitsmessung, Festigkeit und Ebenheit wird geprüft, wobei ein Höhenausgleich nicht selten ist, um auch zu angrenzenden Belegen eine Ebenheit zu schaffen, schleifen. Bei Altestrichen werden die Klebereste von Vorbelegen durch Fräsen entfernt und der Estrich wird dann neu gespachtelt, um eine ebene und feste Oberfläche für eine feste Verklebung zu gewährleisten. Der Kleber wird dann aufgetragen und das Parkett wird darauf positioniert.


Klebendes Parkett: Stabilität und Langlebigkeit

Im Gegensatz zur schwimmenden Verlegung, bei der die Parkettdielen auf einer Unterlage verlegt und miteinander verbunden werden, wird bei der klebenden Verlegung das Parkett direkt auf den Untergrund geklebt. Diese Methode bietet eine außergewöhnliche Stabilität und Haltbarkeit, da das Parkett fest mit dem Untergrund verbunden ist. Dies minimiert Bewegungen und wirkt trittschalldämmend, was zu einem angenehmeren Gehgefühl führt.


Einfache Reparatur und Instandhaltung

Ein weiterer Vorteil der klebenden Parkettverlegung besteht darin, dass die Reparatur oder der punktuelle Austausch beschädigter Dielen möglich ist im Gegensatz zu der schwimmenden Verlegung. Da jede Diele einzeln verklebt ist, können beschädigte Dielen leicht entfernt und ersetzt werden, ohne den gesamten Boden auseinandernehmen zu müssen.


Ästhetischer Reiz

Durch die feste Verbindung des Parketts mit dem Untergrund entsteht ein insgesamt gleichmäßigeres Erscheinungsbild, das die natürliche Schönheit des Parketts hervorhebt. Die klebende Verlegung minimiert zudem unerwünschte Fugenbildung oder Unebenheiten, die bei der schwimmenden Verlegung auftreten können.


Professionelle Installation für langanhaltende Ergebnisse

Obwohl die klebende Parkettverlegung mehr Zeit und Fachkenntnisse erfordert als die schwimmende Verlegung, lohnt sich die Investition in die Professionalität. Bei einer fachgerechten Installation durch Parkett Studio Popiela können Sie sicher sein, dass Ihr Boden optimal verlegt wird und Ihnen viele Jahre Freude bereitet.


Abschließende Gedanken

Die Wahl der richtigen Verlegemethode für Ihren Parkettboden hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen, Ihrem Budget und Ihren persönlichen Vorlieben ab. Die klebende Parkettverlegung bietet jedoch zweifellos eine Reihe von Vorteilen, die sie zu einer attraktiven Option für diejenigen machen, die auf der Suche nach einem stabilen, langlebigen und ästhetisch ansprechenden Bodenbelag sind.

Bei Parkett Studio Popiela bieten beraten wir Sie gerne bei der Auswahl der idealen Lösung für Ihr Zuhause. Vertrauen Sie auf unsere Expertise, um Ihre Wohnträume Wirklichkeit werden zu lassen.


Geräusche bei schwimmender Verlegung trotz Trittschalldämmung

Bei einer schwimmenden Verlegung entstehen trotz Trittschalldämmung mehr Geräusche als bei einer klebenden Verlegung. Dies liegt daran, dass das Parkett bei der schwimmenden Verlegung nicht direkt mit dem Untergrund verbunden ist. Stattdessen liegt es auf einer Unterlage, wie beispielsweise einer Trittschalldämmung, die zwischen dem Parkett und dem Untergrund platziert wird. Die Parkettdielen werden miteinander verriegelt, aber nicht fest am Untergrund verankert.

Dieser Aufbau kann dazu führen, dass bei Belastung oder beim Begehen des Bodens Geräusche wie Knarren oder Klappern entstehen, weil das Parkett und die Trittschalldämmung aufeinander reiben oder sich leicht bewegen können. Im Gegensatz dazu ist bei der klebenden Verlegung das Parkett fest mit dem Untergrund verklebt, wodurch eine stabilere und geräuschärmere Oberfläche entsteht.

Man kann diesen Unterschied mit dem Prinzip der Membranen einer Gitarre vergleichen. Eine Gitarrensaite, die fest am Steg und am Sattel befestigt ist, erzeugt einen klaren und stabilen Ton. Wenn man jedoch eine Gitarrensaite nur locker auf der Gitarre aufliegen lässt, ohne sie an beiden Enden zu befestigen, entsteht ein weniger definierter und schwankender Ton, der durch Vibrationen und Bewegungen beeinträchtigt wird.

Genauso verhält es sich mit Parkettböden: Die klebende Verlegung, bei der das Parkett fest mit dem Untergrund verbunden ist, entspricht dem klaren und stabilen Ton der fest befestigten Gitarrensaite. Die schwimmende Verlegung hingegen, bei der das Parkett auf einer Unterlage liegt und nicht direkt mit dem Untergrund verbunden ist, erzeugt eher den weniger definierten Ton der locker aufliegenden Gitarrensaite, da die Dielen und die Trittschalldämmung bei Belastung anfälliger für Vibrationen und Bewegungen sind.

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